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Das VT57 ist endlich verfügbar
#1
So, Leute, es hat jetzt doch noch etwas gedauert, aber nun ist das Gerät da!

Wie gewohnt, kommt es ordentlich verpackt in einem Kunststoffkoffer hier an. Beim Auspacken muss man dann schon deutlicher hinsehen, denn würde da jetzt nicht VT57 oben rechts stehen, würde man denken, da ist ein VT56 angekommen. Okay, beim Einschalten fällt dann erstmal ein schöneres Bild auf, die Piktogramme sind etwas zeitgemäßer, auch die einzelnen Menüs sehen jetzt etwas moderner aus.

Leider hat sich unsere Befürchtung, dass die Dockingstation des VT56 nicht mehr passt, bestätigt, hier werden wir wohl noch ein wenig warten müssen. Ein Bluetooth-Drucker zumindest wird bald folgen, so daß man dann zumindest die vom VT56 gewohnten Ausdrucke vornehmen kann, um dem Kunden direkt einen kleinen Zettel mit dem Zusatnd seiner Sensoren in die Hand geben kann, bzw. dies dann an die Rechnung tackern kann, oder was auch immer man mit diesen Printouts macht. Hier warten wir dann eben noch ein wenig ab.

Die Reifenzustände lassen sich jetzt direkt im Gerät dokumentieren, bisher musste man das beim VT56 im Web-VT vornehmen, das geht hier jetzt direkt, so dass man vor Ort bleiben kann. Die beiden anderen Gründe fürs Docken beim VT56 waren das Laden des Akkus und die Updates, weil man das bei einer Fritzbox nur unzureichend hinbejkommen hat. Das VT57 soll dies besser beherrschen, leider habe ich selbst noch kein Gerät für uns ergattert, um das zu testen, die hier vorhandenen geben wir an unsere Kunden raus und warten mit dem eigenen, bis ausreichend Geräte verfügbar sind.

Was weiterhin passt, ist das TTD, also der Reifenprofiltiefenmesser und die OBD2-Schnittstelle, hier hat Ateq alles so belassen, wie es ist, laut Ateq soll auch noch eine Konfiguration kommen, bei der das OBD2 nicht im Paket ist, z.B. für Umsteiger von VT56 und VT46 interessant, aber soweit sind wir noch nicht, im Moment gibt es nur das Komplettsystem. Apropos Umsteiger: Ateq hat bei den Geräten 3 Jahre Lizenzlaufzeit mitgeliefert, bei den jetzt ausgelieferten kann der Kunde noch von einer zeitlich begrenzten Aktion von Ateq profitieren, indem er sein altes Tool an Ateq schickt (egal, welche Marke und welches Gerät genau, hier ist Ateq sehr großzügig in der Auslegung) und dann weitere 5 Jahre Lizenzupdates erhält, also dann insgesamt 8 Jahre kostenfreie Aktualisierungen. Laut Ateq ist dieses Angebot bis zum Jahresende verfügbar, also wer ohnehin darüber nachdenkt, sich ein neues Tool anzuschaffen, jetzt ist die beste Gelegenheit dafür.

Was hat sich noch geändert?
Das Ladegerät ist jetzt ein normales USB-Ladegerät, damit hat man sich von dem aufwändigen und teueren Netzteil verabschiedet und man kann es jetzt flexibler aufladen, notfalls auch im Auto, was mobile Reifendienste freuen wird. Der alte USB-Anschluss ist zwar nicht mehr zeitgemäß, aber eben immer noch der robusteste seiner Art, so dass dies auch dem geschuldet ist, dass man das Gerät nicht nur im heimischen Wohnzimmer nutzt, sondern auch in der rauen Werkstattwelt. Mit Mini-/Micro- oder USB-C kann hier schnell ein Problem entstehen, dem man mit dem großen USB-Anschluss die Brisanz nimmt.
Ein Touch-Display ist nun auch integriert, allerdings steht das bei unseren Geräten erst mit dem ersten Update zur Verfügung, sprich, man muss es anschließen, registrieren und updaten, dann hat man die neuesten Sensordaten und eben auch alle Funktionen. Wir haben das selbst im Produktvideo gesehen, zumindest Neunutzer bei Ateq werden jetzt bei ihren ersten Bedienversuchen erfolgreich sein, bisher war die Nutzung ausschließlich über die Tasten möglich. Netterweise hat Ateq aber die Tasten drangelassen, so dass auch alte Hasen sich nicht umstellen müssen.

Die Nutzung der OBD-Schnittstelle ist dank der neuen Sync-ID Technik vereinfacht worden, so dass man nicht für jedes Fahrzeug eigene Einlernprozeduren benötigt, speziell der Reifenhandel mit seinen vielen verschiedenen Fahrzeugtypen wird hier schnell feststellen, dass man hier mitgedacht hat, man muß nicht ständig irgendwelche Anleitungen zur Rate ziehen, diese Prozeduren sind weitestgehend in den Hintergrund gerückt, man kann sich besser der eigenen Arbeit widmen.

Weitere Tests aus der Praxis werden sicher bald folgen, auch Ihr könnt gerne Euere ersten Eindrücke schildern und aus dem Werkstattalltag berichten.

Mein persönliches Fazit:
Bis auf ein paar Unzulänglichkeiten, die das VT56 hatte, war es hier sehr schwierig, einen würdigen Nachfolger für dieses bewährte Tool zu bringen, andererseits mussten eben ein paar Dinge im Gerät erneuert werden, z.B. der WLan-Chip oder das Touch-Display, um hier wieder mit einer gewissen Frische im Sortiment dazustehen. Nach meinen ersten Eindrücken ist dies gut gelungen, aber man hat jetzt nicht sofort den Wunsch, das VT56 in Rente zu schicken und auf das VT57 umzusteigen. Es ist eine Weiterentwicklung, aber jeder, der ein gut funktionierendes VT56 betreibt, kann dies noch sehr lange tun, sicher wird man im Bereich BLE noch abwarten müssen, ob neben Tesla auch weitere Hersteller auf dieses Pferd setzen werden, dann könnte sich das Pendel deutlicher in Richtung des VT57 bewegen, aber hier muss man auch ganzheitliche Lösungen abwarten, auch was die Sensorhersteller hierzu als Antwort parat haben, bleibt abzuwarten.

Wir haben es in kleinen Stückzahlen im Shop, wer also schnell ist, kann bald sein VT57 in Betrieb nehmen Smile
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#2
Wir konnten natürlich jetzt auch ein paar Tests damit machen, das Gerät ist wirklich klasse. Wer also jetzt vor einer Neuanschaffung steht, kann sich bedenkenlos das VT57 holen, es kann alles genausogut wie das VT56, von den Funktionen her war es auch schwer, das VT56 großartig zu übertreffen. Sprich, man muss jetzt das VT56 nicht ausmustern, eingefleischte VT56-Benutzer werden ohnehin weiterhin die Tasten bedienen und das Touch-Display eher nicht nutzen (zumindest mir gehts so).

Natürlich spricht der günstigere Preis eine deutliche Sprache und dank modernerer Chipsätze geht jetzt auch das Update via WLAN in den meisten Fällen problemlos. Die Wertigkeit ist nach wie vor gegeben (Haptik) und die Bedienung ist weiterhin intuitiv. Das Einizige, was uns jetzt noch fehlt, ist eine passende Dockingstation mit Drucker, hier warten wir mal ab, ob was dazu kommt (ist zumindest beim Drucker geplant) und wenn ja, wann.

Unser Fazit: Ateq hat hier den Weg konsequent fortgesetzt, als Nutzer eines VT56 fühlt man sich jetzt nicht "überholt", in den Werkstätten können beide durchaus nebeneinander existieren.

Jetzt bleibt für uns nur noch das Warten auf das VT67, welches als die wirkliche Neuheit gesehen werden darf. Wir werden berichten Wink
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